Sportwagenzentrum Petermax Müller GmbH & Co. KG
Podbielskistr. 117
30177 Hannover

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. Allgemeines

(1) Die folgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die aufgrund von Fernabsatzverträgen mit der Sportwagenzentrum Petermax Müller GmbH & Co. KG, insbesondere über die Internetseite http://www.classicshop.porsche.com/pcos/hannover (Porsche Classic Online Shop Hannover) und Ihnen als Kunde geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Bestellers werden nicht anerkannt, es sei denn der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(2) Betreiber des Onlineshops und Ihr Vertragspartner ist die Sportwagenzentrum Petermax Müller GmbH & Co. KG, Podbielskistraße 117, 30177 Hannover, Tel. +49511/39900-0.
(3) Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

II. Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann aus dem Sortiment des Verkäufers Produkte, insbesondere Porsche Classic Originalteile, auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb legen“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „jetzt kaufen“ gibt er einen verbindlichen Antrag zum Kauf der im Warenkorb befindlichen Waren ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.
(2) Der Verkäufer schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Verkäufer eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch den Verkäufer zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.
(3) Bei Bestellungen, welche nicht über den Online Shop des Verkäufers erfolgen sondern per Email, gibt der Kunde mit der Emailbestellung ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrages ab. Der Kunde erhält sodann eine Email, die den Eingang der Bestellung bestätigt und deren Einzelheiten aufführt. Diese Eingangsbestätigung stellt keine Annahme des Angebots des Kunden seitens des Verkäufers dar. Der Vertrag kommt in diesem Fall ebenfalls erst durch Abgabe der Annahmeerklärung durch den Verkäufer zustande, die mit gesonderter Email (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser Email oder in einer separaten Email, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (Email oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

III. Lieferung, Warenverfügbarkeit

(1) Von uns angegebene Lieferzeiten sind unverbindlich und berechnen sich vom Zeitpunkt unserer Auftragsbestätigung, vorherige Zahlung des Kaufpreises vorausgesetzt. Sofern für die jeweilige Ware in unserem Online-Shop keine oder keine abweichende Lieferzeit angegeben ist, beträgt sie in der Regel fünf Arbeitstage.
(2) Sind zum Zeitpunkt der Bestellung des Kunden keine Exemplare des von ihm ausgewählten Produkts verfügbar, so teilt der Verkäufer dem Kunden dies in der Auftragsbestätigung unverzüglich mit. Ist das Produkt dauerhaft nicht lieferbar, sieht der Verkäufer von einer Annahmeerklärung ab. Ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.
(3) Ist das vom Kunden in der Bestellung bezeichnete Produkt nur vorübergehend nicht verfügbar, teilt der Verkäufer dem Kunden dies ebenfalls unverzüglich in der Auftragsbestätigung mit. Bei einer Lieferungsverzögerung von mehr als zwei Wochen hat der Kunde das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Das gesetzliche Widerrufsrecht des Kunden wird hiervon nicht berührt. Im Übrigen ist in diesem Fall auch der Verkäufer berechtigt, sich vom Vertrag zu lösen. Hierbei wird er eventuell bereits geleistete Zahlungen des Kunden unverzüglich erstatten.


IV. Eigentumsvorbehalt, Zurückbehaltungsrecht

(1) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Verkäufers.
(2) Sind Sie Unternehmer, gilt ergänzend Folgendes:
a) Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der Ware bis zum vollständigen Ausgleich aller Forderungen aus der Geschäftsbeziehung -einschließlich sämtlicher dem Verkäufer aus Kontokorrentkrediten zustehenden Saldoforderungen-, die dem Verkäufer aus jedem Rechtsgrund gegen den Kunden jetzt oder in Zukunft zustehen, vor.
b) Sie können die Ware im ordentlichen Geschäftsgang weiter veräußern. Für diesen Fall tritt der Kunde bereits jetzt in Höhe des Rechnungsbetrages alle Forderungen an den Verkäufer ab, die ihm durch die Weiterveräußerung der Ware gegen einen Dritten erwachsen; der Verkäufer nimmt diese Abtretung an. Der Kunde ist weiter zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Soweit der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt, behält sich der Verkäufer vor, die Forderung selbst einzuziehen.
c) Bei Verarbeitung oder Vermischung der Vorbehaltsware erwirbt der Verkäufer Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Rechnungswertes der gelieferten Ware zu den anderen verarbeiteten Gegenständen im Zeitpunkt der Verarbeitung.
d) Der Verkäufer verpflichtet sich, ihm zustehende Sicherheiten auf Verlangen des Kunden freizugeben, sofern der Wert der Sicherheiten die zur sichernden Forderungen um mehr als 15 % übersteigt.

V. Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Verkäufers angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die anfallenden Versandkosten sind nicht im Kaufpreis enthalten. Sie werden dem Kunden im Bestellformular angegeben und sind von dem Kunden zu tragen, soweit der Kunde nicht von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht.
(3) Der Kunde hat im Falle eines Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.



VI. Zahlungsmodalitäten

(1) Der Kunde kann die Zahlung wie folgt vornehmen:
 Vorkasse: bei Ausfall der Zahlungsart Vorkasse wird der Verkäufer dem Kunden die Bankverbindung in der Auftragsbestätigung nennen und die Ware nach Zahlungseingang ausliefern.
 Kreditkarte (Master/Eurocard und Visa) (( Easycash - Net ))
 Barzahlung bei Abholung.
(2) Die Zahlung des Kaufpreises ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat er dem Verkäufer Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu zahlen.
(3) Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Anbieter nicht aus.

VII. Sachmängelgewährleistung, Garantie

(1) Der Verkäufer haftet für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff. BGB. Hiervon abweichend beträgt die Gewährleistungsfrist bei dem Erwerb gebrauchter Artikel ein Jahr ab Lieferung/Übergabe. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist auf vom Verkäufer gelieferte Sachen 12 Monate.
(2) Eine zusätzliche Garantie besteht bei den vom Verkäufer gelieferten Waren von diesem nur, wenn diese ausdrücklich in der Auftragsbestätigung zu dem jeweiligen Artikel übernommen wurde.

VIII. Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind soweit sich nachstehend nichts anderes ergibt ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Verkäufer nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
(4) Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

IX. Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Verkäufer und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbesondere des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Verkäufer der Sitz des Anbieters.
(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.