Hahn Sportwagen Schwäbisch Gmünd GmbH
Ferdinand-Porsche-Weg 1
73529 Schwäbisch Gmünd

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Hahn Sportwagen Schwäbisch Gmünd GmbH, für Internet Bestellungen über den Porsche Classic Online Shop

Stand: 01. Dezember 2015

I. Allgemeines

Für Lieferungen der Hahn Sportwagen Schwäbisch Gmünd GmbH, Ferdinand-Porsche-Weg 1, 73529 Schwäbisch Gmünd, +49 7171 77991 911 (im folgenden Verkäufer genannt), auf Grund von Internet-Bestellungen über den Porsche Classic Online Shop (unter der Internetadresse www.porsche.de/classic-shop/schwaebisch-gmuend) gelten die folgenden Bedingungen. Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, selbst wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird.


II. Preise und Zahlungsbedingungen

1. Der Preis des Kaufgegenstandes versteht sich ab Betriebsstätte des Verkäufers, die den Kaufgegenstand liefert. Der Kaufpreis setzt sich aus dem Preis des Kaufgegenstandes bei Vertragsabschluss zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer zusammen. Verpackung und Versand werden zusätzlich berechnet.

2. Die Zahlung des Kaufgegenstandes erfolgt gegen Vorkasse oder bei Bestellung im Olineshop im Wege einer der im dort angebotenen Zahlungsarten.

3. Gegen die Ansprüche des Verkäufers kann der Käufer nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung unbestritten ist oder auf einem rechtskräftigen Titel beruht. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Käufer nur geltend machen, soweit es auf berechtigte Ansprüche aus dem Kaufvertrag beruht.

III. Vertragsabschluss und Lieferung

1. Angebote des Verkäufers sind freibleibend , sofern sich aus der Auftragsbestätigung nichts anderes ergibt. Dies gilt auch für Informationen und Daten in - vom Verkäufer genutzten - Vertriebsmedien.

2. Bestellungen des Käufers sind verbindlich. Bei Bestellungen im Online-Shop kommt durch schriftliche Bestätigung per E-Mail (Vertragsbestätigung) durch den Verkäufer ein verbindlicher Vertrag zustande.
Erfolgt die Bestellung des Verbrauchers per E-Mail, gibt der Verbraucher ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages ab. Der Verbraucher erhält dann eine E-Mail, die den Eingang der Bestellung bestätigt und deren Einzelheiten aufführt (Bestellbestätigung). Diese Bestellbestätigung stellt keine Annahme des Angebotes dar. Der Vertrag kommt erst mit Lieferung der Ware an den Verbraucher zustande. Die folgenden technischen Schritte führen zu einem Vertragsschluss im Porsche Classic Online Shop (www.porsche.de/classic-shop/schwaebisch-gmuend):

a. Im Porsche Classic Online-Shop hat der Kunde die Möglichkeit, die von ihm gewünschten Artikel in einen virtuellen Warenkorb zu legen. Den Inhalt des Warenkorbs kann sich der Kunde jederzeit durch Anklicken der Schaltfläche "Warenkorb ansehen" anzeigen lassen. Im Warenkorb besteht die Möglichkeit, Produkte aus dem Warenkorb zu entfernen oder die jeweilige Stückzahl zu ändern; durch Klick auf "Weiter einkaufen" kann die Auswahl von Produkten im Shop fortgesetzt werden.

b. Um den Bestellvorgang mit den im Warenkorb befindlichen Produkten fortzusetzen, ist im Warenkorb der Button "Zur Kasse" anzuklicken.

c. Anschließend besteht die Möglichkeit, sich mit einem vorhandenen Kundenkonto einzuloggen oder ein neues Kundenkonto zu erstellen.

d. Im nächsten Schritt hat der Kunde die Möglichkeit, die gewünschte Zahlungsart auszuwählen. Zudem wird eine Bestellübersicht angezeigt. Unterhalb der Bestellübersicht befindet sich ein Button mit der Aufschrift "Jetzt kaufen", bei dessen Betätigung eine verbindliche Bestellung aufgegeben wird.

e. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer das Angebot des Kunden annimmt. Die Annahme kann ausdrücklich (auch in Textform, z.B. per E-Mail) oder konkludent erfolgen, insbesondere dadurch, dass der Verkäufer den Kunden zur Zahlung auffordert, die Ware an den Versand übergibt oder die Lieferung ankündigt.

Der Vertragstext wird nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer nicht gespeichert. Der Kunde erhält aber eine Vertragsbestätigung per E-Mail mit allen Vertragsbestimmungen.

3. Eine Lieferung von Waren durch den Verkäufer kann nur auf Basis einer verbindlichen Bestellung erfolgen, vorausgesetzt die Ware ist beim Verkäufer verfügbar.

4. Die Einhaltung unserer Lieferverpflichtung setzt die rechtzeitige und ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtung des Kunden voraus. Die Einrede des nicht erfüllten Vertrages bleibt vorbehalten.

5. Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern ein etwaiger Lieferverzug auf einer vom Verkäufer zu vertretenden vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzung beruht; ein Verschulden der Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers ist diesem zuzurechnen. Sofern der Lieferverzug auf einer vom Verkäufer zu vertretenden grob fahrlässigen Vertragsverletzung beruht, ist seine Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

6. Der Verkäufer haftet auch nach den gesetzlichen Bestimmungen, soweit der von ihm zu vertretende Lieferverzug auf der schuldhaften Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht beruht; in diesem Fall ist aber die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

7. Hat der Käufer Anspruch auf Ersatz eines Verzugsschadens, kann er diesen bis zur Höhe von maximal 5 % des Kaufpreises geltend machen.

8. Der Versand der Ware erfolgt ab Betriebsstätte des Verkäufers auf Kosten des Käufers. Dies gilt auch dann, wenn die Waren auf Veranlassung des Verkäufers durch Dritte zugestellt werden.

9. Die Lieferung beträgt in der Regel 3-5 Arbeitstage. Die Frist für die Lieferung beginnt bei Zahlung per Vorkasse am Tage nach Erteilung des Zahlungsauftrages an das überweisende Kreditinstitut beziehungsweise bei anderen Zahlungsarten am Tage nach Vertragsschluss zu laufen und endet mit Ablauf des letzten Tages der Frist. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

10. Änderungen des Lieferumfangs sowie Konstruktions- und Formänderungen bleiben während der Lieferzeit vorbehalten, sofern der Kaufgegenstand für den vorgesehenen Zweck verwendet werden kann.

IV. Widerrufsbelehrung für Verbraucher

1. Sofern der Käufer Verbraucher im Sinne von § 13 BGB ist und der Kaufvertrag unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen wurde, steht dem Käufer ein Widerrufsrecht nach § 312 g Abs.1 BGB zu.


Über die Einzelheiten des Widerrufsrechtes informiert der Verkäufer in einer dem Verbraucher gesondert zur Verfügung gestellten Widerrufsbelehrung. Außerdem stellt der Verkäufer dem Verbraucher ein Muster-Widerrufsformular zur Verfügung.

2. Der Verbraucher kann seine Willenserklärung gemäß § 312 g Abs. 2 Nr. 1 BGB jedoch dann nicht widerrufen, wenn es sich bei dem Vertrag zur Lieferung von Waren um solche handelt, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.

V. Eigentumsvorbehalt

1. Der Kaufgegenstand bleibt bis zum Eingang aller Zahlungen aus dem Kaufvertrag Eigentum des Verkäufers.

2. Ist der Käufer Unternehmer im Sinne des § 14 Abs. 1 BGB behält sich der Verkäufer das Eigentum an der Kaufsache bis zum Eingang aller Zahlungen aus der Geschäftsverbindung mit dem Käufer vor.

3. Die Verarbeitung oder Umbildung der Kaufsache durch den Käufer wird stets für den Verkäufer vorgenommen. Wird die Kaufsache mit anderen, dem Verkäufer nicht gehörenden Gegenständen verarbeitet, so erwirbt der Verkäufer das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Wertes der Kaufsache (Fakturaendbetrag, einschließlich MwSt.) zu den anderen verarbeiteten Gegenständen zur Zeit der Verarbeitung.

4. Bei Pfändungen oder sonstigen Eingriffen Dritter hat der Käufer den Verkäufer unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, damit der Verkäufer Klage gemäß § 771 ZPO erheben kann. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, dem Verkäufer die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß § 771 ZPO zu erstatten, haftet der Käufer für den dem Verkäufer entstandenen Ausfall.

Bei Zugriffen Dritter auf den Kaufgegenstand hat der Käufer den Dritten unverzüglich auf den Eigentumsvorbehalt des Verkäufers hinzuweisen.

VI. Mängelhaftung

1. Ansprüche des Käufers wegen Sachmängeln verjähren bei neuen Fahrzeugteilen in zwei Jahren, bei gebrauchten Teilen in einem Jahr jeweils ab Anlieferung des Kaufgegenstandes beim Käufer.

2. Soweit ein Mangel der Kaufsache vorliegt, ist der Käufer nach seiner Wahl zur Nacherfüllung in Form einer Mangelbeseitigung oder zur Lieferung einer neuen mangelfreien Sache berechtigt. Im Fall der Nacherfüllung tragen wir die erforderlichen Aufwendungen nur bis zur Höhe des Kaufpreises.

3. Der Verkäufer haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Käufer Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Verkäufers, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der Vertreter oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen. Soweit dem Verkäufer keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

4. Der Verkäufer haftet außerdem nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern er schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt; in diesem Fall ist aber die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

5. Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt; dies gilt auch für die zwingende Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

6. Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt ist, ist die Haftung ausgeschlossen.


VII. Erfüllungsort, Gerichtsstand und anwendbares Recht

1. Sofern der Käufer Unternehmer ist und zwischen Verkäufer und Käufer nichts anderes vereinbart wurde, ist Erfüllungsort die Betriebsstätte des Verkäufers, von dem die Auslieferung des Kaufgegenstands erfolgt.

2. Sofern der Käufer Unternehmer ist, ist der Sitz des Verkäufers Gerichtsstand; der Verkäufer ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an dessen gewerblichen Sitz zu verklagen.

3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen vom 11. April 1980 über Verträge über den internationalen Warenkauf findet keine Anwendung.